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LPKF halten 18.07.2002
Bankgesellschaft Berlin
Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Aktie der LPKF AG (WKN 645000) von "reduzieren" auf "halten" hoch.
Seit der "reduzieren"-Empfehlung vom 06. Mai 2002 habe der Wert absolut gut 55% verloren und relativ zum Index knapp 30%. Die Analysten seien mittlerweile der Meinung, dass aufgrund der soliden Produkte und Finanzstruktur des Unternehmens der Markt übertreibe.
Im zweiten Quartal zeichne sich eine Abschwächung gegenüber dem ersten Quartal ab. Zurückzuführen sei dies auf die weiterhin unklare gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Konsequenterweise würden die Analysten einen leichten Umsatzrückgang von 6,6 Mio. Euro im ersten Quartal auf 6,3 Mio. Euro im zweiten Quartal und einen EPS-Gewinn von 0,04 Euro (0,06 im 1. Quartal) prognostizieren.
Der Bereich medizinische Sensorik laufe aber gut und könnte für eine positive Überraschung sorgen. Im ersten Quartal seien keine Aufträge in diesem Bereich in der Sparte Lasersysteme abgerechnet worden. Auch wenn LPKF unter einem "Investitionsstau" bei seinen Kunden leide, würden doch noch im 2. Quartal und den folgenden Quartalen bis zu vier mögliche Systeme in einem Gesamtwert von gut vier Millionen Euro allein bei einem Kunden abgerechnet.
In der Company News der Bankgesellschaft Berlin von Anfang Mai hätten die Analysten bereits auf die schwache Leiterplattenindustrie hingewiesen. Motorola habe am 17.07.2002 die Handyprognose bei 400 Mio. Einheiten am unteren Rand des Marktes stabilisiert. Nicht unterschätzen sollte man aber das Potenzial des Unternehmens in der mittelständischen Leiterplattenindustrie, die einen Multifunktionslaser zum Schneiden, Strukturieren und Bohren von Leiterplatten mittlerer Fertigungstiefe gut gebrauchen können. Mittelfristig habe das Unternehmen hier erhebliches Potenzial, wenngleich mit dem Ausbleiben von Aufträgen neue Konkurrenten den Markt betreten könnten.
Die Guidance des Managements für das laufende Geschäftsjahr sei Ende März 2002 bekannt gegeben worden: Bei einem Umsatz von 29,8 Mio. Euro solle ein EBIT von 4,9 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von 2,5 Mio. Euro erzielt werden, was einem EPS-Ergebnis pro Aktie von 0,24 Euro entspreche. Die Analysten lägen mit ihren neuesten EPS-Schätzungen von 0,19 Euro für 2002 und 0,30 Euro für 2003 unterhalb dieser Guidance.
Der starke Kursrückgang ist aber nach Meinung der Analysten der Bankgesellschaft Berlin übertrieben, weshalb sie die Empfehlung von für die LPKF-Aktie von "reduzieren" auf "halten" anheben.
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